Heimsatzung
vom 21. Oktober 2015

 

Art. 1
Heimsatzung

Die Heimsatzung regelt die studentische Selbst- und Mitverwaltung im Wohnheim.

Art. 2
Organe der Studentischen Selbstverwaltung

1. die Vollversammlung

2. die Delegiertenversammlung

3. der Heimausschuß

4. die SeniorInnen

5. die TutorInnen

6. die StockwerkssprecherInnen

7. der Aufnahmeausschuß

Art.3
Vollversammlung

1. Sämtliche HeimbewohnerInnen und der Heimleiter / die Heimleiterin bilden die Vollversammlung. Sie muß einberufen werden, wenn der Heimleiter / die Heimleiterin, der Heimausschuß oder mindestens achtzig HeimbewohnerInnen dies schriftlich beim ersten Senior / bei der ersten Seniorin beantragen. Den Vorsitz führt der erste Senior / die erste Seniorin. Jeder Heimbewohner / Jede Heimbewohnerin hat bei der Vollversammlung eine Stimme. Beschlußfähigkeit liegt vor, wenn mehr als 50 Prozent der Stimmberechtigten anwesend sind.

2. Die Beschlüsse der Vollversammlung stehen über denen der übrigen Selbstverwaltungsorgane.

3. Zu Beginn der Vollversammlung muss durch die Versammlung ein/eine Schriftführer/ Schriftführerin gewählt werden. Er/ Sie wird durch einfache Mehrheit gewählt. Er/ Sie hat die Vollversammlung ordentlich zu protokollieren und das Protokoll innerhalb von 2 Wochen bei dem Heimleiter/ der HeimleiterIn und den SeniorInnen einzureichen.

Art. 4
Delegiertenversammlung

1. Die Delegiertenversammlung setzt sich aus den SeniorInnen, TutorInnen, dem/der HeimleiterIn, den StockwerkssprecherInnen und den Delegierten jedes Stockwerks zusammen. Die Anzahl der Delegierten entspricht 3 MitbewohnerInnen je Stockwerk.

2. Eine ordentliche Delegiertenversammlung wird von dem/der HeimleiterIn und von dem/der ersten SeniorIn zweckmäßigerweise im letzten Drittel des aktuellen Semsters, mit vertretbarem Abstand zur Prüfungszeit der Universität und mit einer Woche Ladungsfrist einberufen. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 Prozent der Stimmberechtigten anwesend sind. Die Versammlung wählt die Ämter für das kommende Semester.

3. Die TutorInnen und SeniorInnen werden mit relativer Mehrheit gewählt. Nachwahlen finden bei Bedarf im Rahmen einer außerordentlichen Delegiertenversammlung statt. Wiederwahl ist unbegrenzt möglich. Eine Wahl kann von den Gewählten abgelehnt werden.

4. Die Wahlen sind offen und werden nur auf ausdrücklichen Wunsch einer, oder mehrerer wahlberechtigter Personen als geheime Wahl ausgeführt. Die Durchführung der Wahl obliegt dem/der HeimleiterIn.

5. Bei der Wahl der Tutoren hat jeder Wahlberechtigte fünf Stimmen. Die Versammlung führt Runden entsprechend der Anzahl der vorhandenen Kandidaten durch. Sind alle Runden durchlaufen wird eine Rangliste erstellt. Die 5 Tutoren mit den meisten Stimmen gewinnen die Wahl. Kommt es zu Stimmgleichheit für den fünften Platz so entscheidet der Heimausschuss. Beide Kandidaten sind beim Heimausschuss stimmberechtigt.

6. Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung können nur durch solche der Vollversammlung oder späteren Delegiertenversammlungen aufgehoben oder abgeändert werden.

7. Zu Beginn der Delegiertenversammlung muss durch die Versammlung ein/ eine Schriftführer/ Schriftführerin gewählt werden. Er/ Sie wird durch einfache Mehrheit gewählt. Er/ Sie hat die Delegiertenversammlung ordentlich zu protokollieren und das Protokoll innerhalb von 2 Wochen bei dem Heimleiter/ der HeimleiterIn und den SeniorInnen einzureichen.

Art. 5
Neueinzüglerversammlung

In der ersten Vorlesungswoche (Uni-Semester) beruft der Heimleiter/ die Heimleiterin eine Versammlung für die neuen BewohnerInnen ein, in der diese alle relevanten Informationen über das Wohnheim und das Heimleben erhalten. Die Teilnahme ist für die neuen BewohnerInnen verpflichend.

Art. 6
Heimausschuss

1. Der Heimausschuss wird von den TutorInnen, den SeniorInnen und vom Heimleiter/ von der Heimleiterin gebildet. Er kann vom ersten Senior/ von der ersten Seniorin oder vom Heimleiter/ von der Heimleiterin einberufen werden. Den Vorsitz führt der erste Senior/ die erste Seniorin oder der/ die StellvertreterIn.

2. Der Heimausschuss berät und führt die auf ihn von der Voll- oder Delegiertenversammlung überwiesenen Angelegenheiten aus.

3. Im Heimausschuss sind die TutorInnen, die SeniorInnen und der Heimleiter / die Heimleiterin stimmberechtigt. Alle satzungsmäßigen Mitglieder sind zum Erscheinen verpflichtet. Vertretung ist bei Vorliegen triftiger Verhinderungsgründe zulässig.

4. Der Heimausschuss tritt möglichst zeitnah nach der Delegiertenversammlung zusammen. Bei Bedarf können im Laufe des Semesters weitere Sitzungen einberufen werden. Erstellte Protokolle werden an den schwarzen Brettern veröffentlicht.

Art. 7
Die SeniorInnen

1. Aus allen HeimbewohnerInnen werden von der Delegiertenversammlung zu Beginn jedes Semesters ein erster Senior/ eine erste Seniorin und zwei gleichberechtigte StellvertreterInnen (Kassensenior/in, Gesellschaftssenior/in) gewählt. Die Durchführung der Wahl obliegt dem Heimleiter/ der Heimleiterin.

2. Aufgaben der SeniorInnen

Gemeinsam vertreten die SeniorenInnen die Hausgemeinschaft gegenüber der Heimleitung. Sie tragen Sorge für den geregelten Ablauf des Heimlebens und sind zuständig für die Organisation von Heimfesten (z.B. Ampelparty, Weihnachtsfeier und Sommerfest).

2.1 Der/die erste SeniorIn

Der erste Senior/ die erste Seniorin ist erster Ansprechpartner im Falle von Problemen, die das Zusammenleben betreffen (z.B. nächtliche Ruhestörungen). Er/sie ist in Absprache mit dem Heimleiter/ der Heimleiterin zuständig für die Vergabe von Gemeinschaftsräumen (siehe auch Art. 14), sofern es dafür keinen zuständigen Tutor gibt. Er/Sie achtet insbesondere auf den geregelten Ablauf der Tutorien und hält regelmäßigen Kontakt zum Heimleiter/ zur Heimleiterin.

2.2 Der/die KassenseniorIn

Der Kassensenior/ die Kassenseniorin hat die Seniorenkasse (siehe Art. 13) gewissenhaft und ordentlich zu führen. Zu Beginn jedes Semesters hat er/sie der Delegiertenversammlung einen Kassenbericht vorzulegen, im Anschluss hat die Versammlung über seine/ihre Entlastung zu entscheiden. Der Kassensenior/ die Kassenseniorin ist jeweils zusammen mit dem Heimleiter/ der Heimleiterin über die Konten der Studentischen Selbstverwaltung des Dr.-Johann-Hiltner-Heimes verfügungs- und zeichnungsberechtigt.

2.3 Der/die GesellschaftsseniorIn

Der Gesellschaftssenior/ die Gesellschaftsseniorin trägt die Verantwortung für Organisation und geregelten Ablauf der Heimfeste.

3. Die SeniorInnen erhalten für ihre Arbeit keine Aufwandsentschädigung durch die Stiftung. Deshalb werden sie durch einen Semesterbeitrag in Höhe von 3 € pro Bewohner entschädigt. Dieser Beitrag beruht auf freiwilliger Basis und wird am Semesterende zu gleichen Teilen unter den SeniorInnen aufgeteilt.

4. Den Anordnungen der SeniorInnen, die sie in Wahrnehmung ihrer Aufgaben treffen, ist Folge zu leisten. Ist für eine Entscheidung innerhalb einer angemessenen Frist kein/e SeniorIn zu erreichen, so erledigt der Heimleiter/ die Heimleiterin vorübergehend die Geschäfte des Seniors/ der Seniorin.

5. Die Tätigkeit der SeniorInnen erfordert neben persönlichem Engagement auch zusätzlichen finanziellen Aufwand. Da tätigkeitsbedingte Kosten nicht zu Lasten der SeniorInnen gehen, sondern von der Gemeinschaft der HeimbewohnerInnen, in deren Interesse sie entstehen, getragen werden sollen, wird in jedem Semester aus der Seniorenkasse ein Verfügungsfond mit maximal 150 € ausgestattet, aus dem jeder Senior/ jede Seniorin gegen Nachweis seiner/ ihrer persönlichen Auslagen mit bis zu 50 € pro Semester entschädigt werden kann. Die Entschädigung für Fahrten mit dem eigenen PKW beträgt dabei pro gefahrenen km 0,30 €.

6. Als kleine Anerkennung erhalten die SeniorInnen pro Semester einen Zuschuss von 20 € SeniorIn aus der Seniorenkasse zu einem gemeinsamen Essen, das sinnvollerweise den Rahmen für die Übergabe der Amtsgeschäfte an ihre NachfolgerInnen bildet.

7. Für Fahrten, die SeniorInnen oder TutorInnen in Wahrnehmung ihrer Aufgaben tätigen müssen, kann der Dienst- PKW des Wohnheimes nach Rücksprache mit der Verwaltung genutzt werden.

Art. 8
Die TutorInnen

1. Die TutorInnen wirken gegen Entgelt bei der Gestaltung des Heimlebens mit. Ihre Amtszeit richtet sich nach dem Uni-Semester. Die TutorenanwärterInnen werden von der Delegiertenversammlung gewählt. Die Durchführung der Wahl obliegt dem Heimleiter/ der Heimleiterin. Kommt eine Einigung nicht zustande, entscheidet der Heimausschuss. Nach dem Ergebnis der Wahl werden sie vom Träger des Wohnheimes, der Protestantischen Alumneumsstiftung, bestellt.

2. Die Anzahl der bezahlten Tutorien ist auf sieben begrenzt. Fünf Tutorien sind ohne genaue Themenvorgabe und von den AnwärterInnen frei gestaltbar. Zwei Tutorien haben eine feste Themenvorgabe. Diese sind der Computeradmin und der ChlorleiterIn. Ehrenamtliche Tutorien sind immer möglich.

3. Die TutorInnen haben grundsätzlich einmal wöchentlich eine Veranstaltung anzubieten. Im Falle besonderer Tutorien, die einen anderen Ablauf nahelegen (z.B. Exkursionstutorium), kann von dieser Regelung abgesehen werden.

4. Steht für das Tutorium ein besonderer Raum zur Verfügung, so ist der Tutor/ die Tutorin bei Bedarf für die Vergabe dieses Raumes an andere Bewohner zuständig. Dabei sind die von der Heimleitung und den SeniorInnen vorgegebenen Regelungen zu berücksichtigen. Der Tutor/ die Tutorin hat besonders auf Ordnung und Sauberkeit des Raumes zu achten.

Art. 9
Die StockwerkssprecherInnen

1. Die StockwerkssprecherInnen sorgen im Rahmen ihrer Möglichkeiten für ein ungestörtes Zusammenleben der StockwerksbewohnerInnen und vertreten die Belange des Stockwerks in der Delegiertenversammlung.

2. Sie werden auf ihrem Flur offen und nur auf ausdrücklichen Wunsch geheim und für eine Periode von einem Semester direkt gewählt. An der Wahl müssen alle StockwerksbewohnerInnen teilnehmen, sofern sie nicht aus triftigem Grund bei dem ersten Senior/ der ersten Seniorin oder dem Heimleiter/ der Heimleiterin entschuldigt sind. Die Wahlaufsicht obliegt den SeniorInnen bzw. den von ihnen beauftragten BewohnernInnen. Jeder Stockwerksbewohner/ jede Stockwerksbewohnerin kann mündlich auf der Wahlversammlung vorgeschlagen werden. Wird ein Stockwerkssprecher/ eine Stockwerkssprecherin oder ein Delegierter/ eine Delegierte zum Senior/ zur Seniorin gewählt oder kann er/ sie das Amt nicht mehr ausüben, so ist innerhalb von zwei Wochen ein Nachfolger/ eine Nachfolgerin zu wählen.

3. Um das Gemeinschaftsleben zu fördern, ist es den StockwerkssprecherInnen möglich, Stockwerksfeiern zu veranstalten. Dazu kann einmal pro Semester ein Zuschuss von 20 € aus der Seniorenkasse in Anspruch genommen werden. Stockwerke mit zwei Etagen erhalten einen Zuschuss von 30€. Stockwerksfeiern müssen, eine Woche vor Veranstaltungsbeginn, öffentlich an den Türen des jeweiligen Hauses/Stockwerks angekündigt werden, um die Bezuschussung in Anspruch nehmen zu können.

4. Den Anordnungen der StockwerkssprecherInnen, die sie in Wahrnehmung ihrer Aufgaben treffen, ist Folge zu leisten.

Art. 10
Delegierte

Zugleich mit der Wahl der StockwerkssprecherInnen findet nach dem gleichen Wahlmodus die Wahl der Delegierten statt.

Art. 11
Aufnahmeausschuss

1. Der Aufnahmeausschuss setzt sich aus dem Heimleiter/ der Heimleiterin und den drei SeniorInnen, die durch StockwerkssprecherInnen vertreten werden können, zusammen. Es müssen von Seiten der StudentInnen beide Geschlechter vertreten sein. Der Aufnahmeausschuss entscheidet bezüglich der Zimmerbewerbungen und der Abschlüsse von Folgemietverträgen, wobei der Heimleiter/ die Heimleiterin als VertreterIn der Vermieterin ein Vetorecht besitzt. Der Aufnahmeausschuss kann vor Kündigungen gehört werden.

2. Der Aufnahmeausschuss hat mindestens einmal pro Semester zu tagen. Der Heimleiter/ die Heimleiterin beruft die Sitzungen ein.

Art. 12
Abwahl

Durch konstruktives Misstrauensvotum kann für sämtliche in den Selbstverwaltungsorganen gewählten HeimbewohnerInnen ein/eine NachfolgerIn gewählt werden. Um ein Misstrauensvotum auszusprechen, müssen hierfür mindestens 40 Bewohner einen schriftlichen Antrag bei dem/der HeimleiterIn oder dem/der ersten SeniorIn stellen. Daraufhin muss eine außerordentliche Delegiertenversammlung oder bei besonderer Schwere eine Vollversammlung einberufen werden, die dann eine Neuwahl durchführen kann.

Art. 13
Seniorenkasse

1. Die SeniorInnen und in besonderer Weise der Kassensenior/ die Kassenseniorin (siehe Art. 7) verwalten die Kasse der Studentischen Selbstverwaltung, kurz "Seniorenkasse" genannt. Diese setzt sich im Wesentlichen zusammen aus:

- dem Altbestand an Finanzmitteln aus dem vorhergehendem Semester

- den Überschüssen bei Festen

- dem eingenommenen Geld durch den Schlüsselnotdienst

- den Erlösen von Fahrradauktionen und aus Spenden

- den eingenommenen Strafgeldern

2. Aus den Beständen der Seniorenkasse sollen Anschaffungen getätigt werden, die der Gesamtheit der HeimbewohnerInnen zu Gute kommen können. Dabei dürfen die SeniorInnen gemeinsam Ausgaben bis 250 € selbst bewilligen, höhere Ausgaben können nur von der Voll- oder Delegiertenversammlung beschlossen werden.

3. Die angeschafften Gegenstände werden inventarisiert.

4. Der Kassenprüfer/ die Kassenprüferin der Stiftung oder der Heimleiter/ die Heimleiterin überprüfen die Kassenführung am Ende jedes Semesters. Haben sie keinen Grund zur Beanstandung, schlagen sie der Delegiertenversammlung die Entlastung des Kassenseniors/ der Kassenseniorin vor.

Art. 14
Raumvergabe

Die Gemeinschaftsräume des Wohnheims können von den BewohnernInnen auch für private Zwecke genutzt werden. Dafür gelten folgende Regelungen:

1. Zentrum
Die Nutzung des Zentrums ist mindestens eine Woche vor der Veranstaltung mit dem Heimleiter/ der Heimleiterin zu besprechen. Außerdem ist ein Vergabevertrag abzuschließen und eine Kaution in Höhe von mindestens 150 € zu hinterlegen.

2. Bar und Musikanlage
Die Nutzung der Bar ist mindestens eine Woche vor der Veranstaltung mit dem Barteam zu besprechen. In der Regel ist Barbetrieb und Nutzun der Musikanlage nur in Anwesenheit eines Barteammitglieds möglich.

3. Musikzimmer
Das Musikzimmer kann für private Musikproben genutzt werden. Ein Schlüssel kann in der Verwaltung gegen eine Kaution von 25 € entliehen werden.

4. Küche Haus 4, 1. Stock, Fernsehraum Haus 2, 3. Stock
Die beiden Räume können gegen eine Kaution von 50 € bei den jeweils zuständigen Tutoren reserviert werden. Sollte es keinen zuständigen Tutor geben, ist der erste Senior/ die erste Seniorin zuständig.

5. Für die Vergabe der übrigen Eckräume und Küchen sind die StockwerksprecherInnen zuständig. Hier ist eine Kaution von 25 € zu erheben.

6. Die Räume sind in einem ordentlichen und sauberen Zustand zu hinterlassen. Sollte dies nicht der Fall sein oder Beschädigungen des Inventars vorliegen, wird die Kaution einbehalten.

7. Im Übrigen haben Heimveranstaltungen immer Vorrang vor privaten Veranstaltungen.

Art. 15
Studentischer Schlüsselnotdienst

Bis auf Widerruf durch die Protestantische Alumneumsstiftung gibt es an Wochenenden und Feiertagen einen Schlüsselnotdienst, der von studentischen Selbst- und Mitverwaltung durchgeführt wird. In Notfällen kann gegen Vorlage des Personalausweises ein Zimmer geöffnet werden. In diesem Fall kann eine Gebühr erhoben werden.

Als Verantwortliche für den Schlüsselnotdienst werden nur solche Studenten ausgesucht, die das Vertrauen der Heimleitung und der Senioren genießen. Der Generalschlüssel darf ausschließlich in Notfällen aus dem dafür vorgesehenen Safe genommen werden.

Art. 16
Anfechtungsrecht

1. Jeder Heimbewohner/ Jede Heimbewohnerin hat das Recht, gegen Beschlüsse und Entscheidungen eines Organs der Heimgemeinschaft oder eines ihrer Mitglieder innerhalb einer Woche nach Kenntniserlangung Einspruch zu erheben, sofern er selbst unmittelbar betroffen ist.

2. Der Einspruch ist sorgfältig zu prüfen und zumindest mit einer kurzen Begründung zu versehen. Der Einspruch ist bei dem jeweils nächsthöheren Organ zu erheben, wobei die folgenden Rangfolgen gelten:

a. Für Beschlüsse: SeniorInnen, Heimausschuss, Delegiertenversammlung, Vollversammlung

b. Für Ordnungsmaßnahmen: StockwerkssprecherInnen, SeniorInnen, HeimleiterIn, StiftungsdirektorIn

Art. 17
Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können grundsätzlich nur mit der Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden auf einer ordentlichen oder außerordentlichen Delegierten- oder Vollversammlung beschlossen werden.

Art. 18
Schlussbestimmung

Die Heimsatzung ist Bestandteil der Hausordnung für das Dr.-Johann-Hiltner-Heim der Protestantischen Alumneumsstiftung in Regensburg.

 

Regensburg, den 07.01.2015,
Für die Senioren Dirk Turek
Heimleiter Friedrich Röttenbacher

 

Kurz:

Auf dieser Satzung gründet unser Heimleben. Sie schreibt vor, wie Tutoren bestimmt und Senioren gewählt werden müssen.

Download der
Heimsatzung als PDF

Copyright © 2017 JHH. Alle Rechte vorbehalten. - Impressum -